Willkommen

Die Bilder von der Campwoche gibt es als ZIP-Dateien hier zum Herunterladen: https://lothar-schreier.de/06_rennfeuer/
Teufelskralle, Entengrütz’, Essen gibt’s in jeder Pfütz’
Essbare Pflanzen von der Wiese und aus dem Wald? Satt werden ohne Supermarkt? Käse, Tee, Kaffee, Nougat und Marmelade selbst gemacht?
Wir sammeln essbare Pflanzen und bereiten sie zu, angefangen von Wildkräutersalaten und Kräuterpesto über Erfrischungsgetränke bis hin zu Frischkäse oder Fruchtschnitten. Dabei gestalten wir ein Rezeptheft, erkunden heilende Wirkungen einzelner Kräuter, erstellen eine "Inventarliste" des Ökosystems und analysieren komplexe Zusammenhänge in der Natur.
Dadurch decken wir viele Bereiche der Fächer Biologie, Deutsch und Medienkunde ab, verbunden mit einer großen Portion Spaß am Entdecken, Kosten und Ausprobieren − eine garantiert erlebnisreiche Woche!
Glaub mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst. Bernhard von Clairvaux
Archäologisches Experiment – Keltischer Rennofen
Schon vor 5000 Jahren war das Eisen den alten Ägyptern bekannt. "Kupfer des Himmels" nannten sie es, weil das kostbare Metall als Meteor – Eisen aus dem Weltall kam. Jahrtausende später haben dann die Menschen gelernt, aus dem Eisenerz, das es bei uns auf der Erde gibt, Eisen zu schmelzen. Auch in unserer nächsten Umgebung haben die früheren Bewohner in kleinen Schachtöfen Eisen geschmolzen. Auch die Gruben, wo nach Eisenerz gegraben wurde, sind noch gut erkennbar.
Wir wollen einen keltischen Rennofen in Lehmbauweise errichten und darin aus Raseneisenerz Eisen schmelzen. Dazu brauchen wir Holzkohle. Diese werden wir natürlich auch selber köhlern. Wir erfahren viel Interessantes über Lehmbauweise, Geschichte der Menschen und Metalle sowie Eisen als Massenmetall.
Die Überzeugung, dass man dem, was man nicht weiß, nachforschen müsse, macht uns besser und tapferer und weniger träge, als die Meinung, es sei nicht möglich, das zu finden, was wir nicht wissen, und man sollte es deshalb auch nicht erst suchen. Platon (427 – 347 v. Chr.)